Auf unseren Aussichtstürmen kann Sie kein Wetter überraschen. Und wenn schon, warten Sie einfach unter dem Dach und genießen Sie den tollen Ausblick ein bisschen länger.
Sind Sie wegen eines plötzlichen Schneesturmes schlechtgelaunt? Miese Laune vertreiben Sie am besten auf dem legendären Lausitzer 700er – dem Hvozd (Hochwald). Der Berg ragt an der Grenze zwischen Tschechien und Deutschland empor, Sie können also direkt einen Besuch im Ausland abhaken. Einer trage des anderen Last: das ist die berühmte Inschrift in zwei Sprachen, Deutsch und Tschechisch, auf einem riesigen Kreuz aus Holz, das sich auf dem Gipfel befindet. Und was den Aussichtsturm betrifft – haben Sie das Gefühl, ihn schon mal gesehen zu haben? Der Turm ist ja ein jüngerer Bruder des Aussichtsturmes auf dem Gipfel Jedlová (Tannenberg)! Der Aussichtsturm sowie seine Umgebung bieten wunderschöne Aussichten auf die Böhmisch-Sächsische Schweiz, das Zittauer Gebirge, die Oberlausitz, den Kurort Oybin, den Jeschken-Kosakow-Kamm, das Iser- und Riesengebirge.
Über den Aussichtsturm Jedlová gesprochen – auch dort ist es schön bei jedem Wetter. Er wird „der Aussichtsturm mit Krone“ genannt und bietet wirklich eine wahrhaft königliche Rundumsicht – auf den Gipfel Sněžka (Schneekoppe), das Erzgebirge, die Milešovka (Milleschauer), das Isergebirge, die Burgruine Tolštejn (Tollenstein) und das ganze Lausitzer Gebirge.
Aussichtstürme dienen nicht nur als Zeugen der Vergangenheit – in Sloup v Čechách (Bürgstein) steht einer der jüngsten Aussichtstürme des Lausitzer Gebirges. Er heißt Na Stráži (Wachstein) und in Wirklichkeit handelt es sich um einen mit Fichtenholz bekleideten Sender. Das Angenehme wurde mit dem Nützlichen verbunden. Oben eröffnet sich ein toller Blick auf die Felsenburg, das Waldtheater und die höchste Berge des Lausitzer Gebirges – den Klíč (Kleis), den Hvozd (Hochwald) und die Luž (Lausche).
Der jüngste Aussichtsturm in echt befindet sich auf der Lausche. Er wurde erst 2020 eröffnet und wirkt ein bisschen brutalistisch, aber die Aussicht! Atemberaubend war sie schon früher, geschweige mit dem modernen Aussichtsturm. Das ganze Lausitzer Gebirge bis zum Bezděz (Bösig), das Böhmische Mittelgebirge mit dem Berg Říp (Georgsberg), das Riesen- und Isergebirge…
Einzigartig ist der Aussichtsturm in Jablonné v Podještědí (Deutsch Gabel), der einstige Turm der Stadtkirche, die später zu einem Brauhaus umgebaut wurde. Der Barockturm bietet einen traumhaften Ausblick auf die Stadt und die umliegende Hügellandschaft. Gleichzeitig spüren Sie den Hauch der Geschichte – Sie sehen fast alle Baustile um sich herum.
Schon der Name – Vlčí Hora (Wolfsberg) – weckt Respekt. Der Aussichtsturm steht auf einer Basaltkuppe unweit von Krásná Lípa (Schönlinde) und durch seine Ziegelarchitektur wirkt er ein bisschen nostalgisch. Außer Wölfe bietet dieser Ort einen herrlichen Rundumblick auf die Böhmisch-Sächsische Schweiz, den Schluckenauer Zipfel, das Lausitzer Gebirge und Riesengebirge.
Und das schönste zum Schluss – der kleine Eiffelturm auf dem Studenec (Kaltenberg). Beim Erreichen der Aussichtsplattform dieses grünen gusseisernen Aussichtsturmes können Sie an den Eingang in die Pariser U-Bahn denken, aber lassen Sie sich nicht beirren. Sie sind noch immer im Lausitzer Gebirge, auf einer Stelle mit einem wunderschönen, wenn auch saisonbedingten Ausblick auf das Iser- und Riesengebirge, die Böhmisch-Sächsische Schweiz und auf den Jeschken. Wenn die Bäume grün werden, versperren sie den Ausblick und Sie müssen bis zum nächsten Winter warten.
Nein, den Aussichtsturm Dymník (Rauchberg) in der Nähe von Rumburk (Rumburg) haben wir nicht vergessen. Was für eine Aussicht hat er zu bieten? Betrachten Sie das Schaubild. Also los zu den vielfältigen Aussichtstürmen, gute Laune garantiert!


